
Zum Beispiel Sascha Linke
Sascha Linke absolvierte in der Zeit von 2001 bis 2005 seine Ausbildung zum Mechatroniker bei Schenck Process und arbeitet nun als Mechatroniker im Bereich Assembly Weighfeeders.
Ein paar Fragen an Sascha Linke
SP: Auf was kommt es in der Ausbildung an, welche Fähigkeiten bspw. sollte man mitbringen?
SL: Die Ausbildung ist eine Mischung aus Elektrik und Mechanik, man sollte sich also für das Handwerkliche, aber auch für die Elektrik und Mechanik interessieren. Man lernt hierzu viel fachspezifische Theorie. In der Praxis sollte man sich nicht scheuen, auch mal eine Feile in die Hand zu nehmen und den ein oder anderen Kratzer abzubekommen.
SP: Wie sah die Ausbildung im Groben aus und was hat Ihnen besonders gut gefallen?
SL: Im ersten Lehrjahr wurden uns die Grundlagen vermittelt und man hat in der Lehrwerkstatt geübt. Richtig Spaß hat es dann gemacht, als ich dann in der Montage bei den Kollegen mitarbeiten konnte. Ich habe sehr viel durchs Zuschauen gelernt. Ich hatte das Gefühl dazuzugehören und man ist schon stolz, wenn eine Maschine, an der man mitgebaut hat, verkauft wird.
SP: Was wird nach der Ausbildung von einem Mechatroniker erwartet?
SL: Es wird das erwartet, was man in der Ausbildung auch gelernt hat und was der Kunde natürlich erwartet. Man sollte teamfähig sein und sich in eine Gruppe einfügen können.
SP: Was begeistert Sie an Ihrem Beruf?
SL: Zurzeit bin im Bereich Dosierbandwaage tätig. Ich prüfe anhand eines Prüfprotokolls die Maschinen auf Mechanik und Elektrik. Erst dann geht eine Maschine raus zum Kunden. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, obwohl der Prüfvorgang immer nach dem gleichen Prinzip abläuft, kommt immer etwas Neues dazu. Man hat viel Verantwortung, weil man weiß, dass kleine Fehler, die man nicht entdecken würde, eine große Wirkung haben können.
SP: Schenck Process als Arbeitgeber – was fällt Ihnen hierzu ein?
SL: Die Ausbildungszeit bei Schenck Process war sehr gut und ich wurde übernommen, zuerst im Zeitvertrag. Das Einzige, was ich nicht so gut fand, war, dass ich nach meinem Zeitvertrag eigentlich zur Bundeswehr gemusst hätte. Man konnte mir aber keine Zusage über eine Stelle nach der Bundeswehrzeit geben, das fand ich wirklich schade. Da ich aber bei der freiwilligen Feuerwehr war, wurde ich freigestellt und habe dann nach dem Zeitvertrag einen unbefristeten Vertrag erhalten. Schenck Process ist ein guter Arbeitgeber, ich habe bisher mein Gehalt immer pünktlich bekommen, die Kollegen sind nett und 2008 wurden wir sogar Hessen Champion.
SP: Haben Sie einen Tipp für junge Leute vor dem Start in das Berufsleben?
SL: Bei mir war es so, dass mein Patenonkel schon hier gearbeitet hat und mir zu diesem Beruf alles erklären konnte. Ansonsten ist es wichtig in der Berufsschule aufzupassen. Ich war auch nicht so gerne in der Schule und war immer froh, wieder im Betrieb zu sein, aber trotzdem ist Schule wichtig. Und wenn Fragen aufkommen, sollte man fragen, auch wenn es einem peinlich ist. Pünktlichkeit ist auch wichtig, wir haben zwar eine flexible Arbeitszeit, sprechen uns aber unter den Kollegen ab und daran sollte man sich halten.
SP: Was machen Sie nach der Arbeit? Hobbys?
SL: Ich bin bei der freiwilligen Feuerwehr und gehe gerne angeln.

Sascha Linke
Mechatroniker
„man ist schon stolz, wenn eine Maschine, an der man mit gebaut hat, verkauft wird“
© Schenck Process GmbH, 2010
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